Anlagetypen in der Schweiz

Erdwärmesonden

Einzel-Erdwärmesondenanlagen stellen zur Zeit die gängigste Nutzungsart untiefer Geothermie in der Schweiz dar.
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Erdwärmesondenfelder

Bei grossen Gebäuden können mehrere Erdwärmesonden - sogar bis zu einigen Dutzend - auf einem Gelände eingebracht werden, um aus dem Untergrund Wärme und Kälte für das Heiz- bzw. Kühlsystem auf sehr effektive Weise zu liefern. Der gleichzeitige Einsatz mehrerer Erdwärmesonden wird als ein Erdwärmesondenfeld bezeichnet.
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Erdwärmekörbe

Die Erdwärmekörbe-Anlagen sind relativ neu und in der Schweiz noch wenig verbreitet. Sie stellen eine interessante Alternative zu Erdwärmesonden dar, wenn es keine Möglichkeit gibt, eine Bohrung durchzuführen.
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Geostrukturen

Bei Gebäuden, die Fundationspfähle benötigen, ist es möglich, die Pfähle mit Wärmetauschern auszustatten. Diese werden dadurch zu energetischen Geostrukturen und ermöglichen eine Versorgung mit Wärme im Winter und Kälte im Sommer.
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Energie aus dem Grundwasser

Insbesondere in Gebieten, in denen der Grundwasserspiegel nahe der Erdoberfläche liegt, wird eine Nutzung der darin enthaltenen Energie interessant - gerade, weil dort die Temperatur im Laufe eines Jahres konstant bleibt.
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Thermalwasser und Geothermie

Thermalwässer, mit mehr oder weniger hohen Temperaturen, werden in bestimmten Regionen der Schweiz zu therapeutischen oder auch zu Freizeitzwecken genutzt. Sie zeugen von relativ tiefgelegenen Wasserzirkulationen. Es gibt mehrere thermale Einrichtungen, die den Wärmeüberschuss zudem zum Beheizen der Gebäude verwenden.
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Tunnelwärme

Sehr oft fliesst in Tunneln eine beträchtliche Menge an warmem Wasser zu den Portalen hin ab. Wegen seiner Temperatur kann dieses Wasser nicht ohne vorherige Abkühlung in die Umgebung abgeleitet werden. Dieses Energiepotenzial (drainiertes Warmwasser + erwärmte Luft) kann an den Tunnelportalen für verschiedene Anwendungen genutzt werden.
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Tiefe Aquifere

Wenn genügend Grundwasser in einer Tiefe von 1 bis 3 km vorhanden ist, kann es sich lohnen, die Wärme daraus direkt zu nutzen. Falls die Temperatur 100° C erreicht oder überschreitet, besteht sogar die Möglichkeit, Strom zu erzeugen!
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Stimulierte Geothermische Systeme

Ein wichtiger, zeitgemässer Einsatzbereich der Geothermie liegt in der Produktion elektrischer Energie, auf der Basis von tiefliegenden Geothermiequellen – 4 bis 6 km – in einer stabilen kontinentalen Umgebung.
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