Erdwärme bietet eine nachhaltige, von Klima, Tages- und Jahreszeit unabhängige Energiequelle zur Wärme- und Stromerzeugung. Unterschiedliche Temperaturen und Tiefenbereiche ermöglichen eine Vielzahl an Nutzungsvarianten.
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Niedrige Temperatur
Es gibt unterschiedliche Niedertemperatur-Geothermiequellen, die verschieden genutzt werden können: Erdwärmesonden, Erdwärmesondenfelder, Energie aus dem Grundwasser, Energiepfähle und Geostrukturen, usw.
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Mittlere Temperatur
Der heterogene Aufbau von sedimentären Gesteinen begünstigt die Zirkulation von Wasser im Untergrund. In einer Tiefe von 300 bis 2000 m kann deshalb die Nutzung der verfügbaren, geothermischen Wärme durch ein Doubletten-System interessant sein. Eine solche Anlage ist in Riehen, Kanton Basel-Stadt, in Betrieb. Die Wärme wird hier in ein Fernwärmenetz abgegeben. Eine Vielzahl von weiteren Anwendungen sind möglich.
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Hohe Temperatur
In grösserer Tiefe und bei höherer Temperatur hat das kristalline Grundgebirge ein grosses Potenzial für Stromproduktion und gleichzeitige Wärmeerzeugung. In der Schweiz ist das DHM Projekt in Basel das erste, das versucht, diese Energie zu nutzen. In den nächsten Jahren werden in unserem Land aber sicher weitere Projekte zur Stromproduktion entstehen.
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Geothermie in der Schweiz
In der Schweiz wurden im Jahr 2005 über 1'100 GWh geothermische Energie produziert – Tendenz steigend. Rund 60 % davon stammen aus Erdwärmesonden-Anlagen. Im Jahr 2006 kamen beispielsweise knapp 1'000'000 Laufmeter an Erdwärmesonden- Bohrungen hinzu.
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Geothermie weltweit
Weltweit steigt die Erdwärmenutzung kontinuierlich an, sowohl bei der Wärmeerzeugung als auch bei der Stromproduktion. Dabei ist die Art der Produktion von der geologischen Situation abhängig.
Total sind in 2006 in 24 Ländern 9'000 MWe elektrische Leistung für die Stromproduktion und in 71 Ländern 28'000 MWth thermische Leistung für Wärmeproduktion installiert.
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